Historie Das Palais im Großen Garten ( Historische Ansicht - Größe 230 kb) wurde ab ca. 1676 vom sächsischen Oberlandbaumeister Johann Georg Starcke für den damaligen Kurprinzen Johann Georg III. erbaut. Einziger Zweck des Gebäudes war es, als Lusthaus für die Festlichkeiten des Dresdner Hofes zu dienen. Als sich die Mode bei Hofe geändert hatte und die Schlösser der näheren Umgebung bevorzugt wurden, kamen im Erdgeschoß des Palais die antiken Statuen aus dem Besitz Kurfürst Augusts des Starken zur Aufstellung.
Daß man dafür aufwendige Bauten aus Stein errichtete, war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation einmalig.Nachdem bereits zu DDR-Zeiten unter durchaus schwierigen Bedingungen hoffnungsvolle Zeichen gesetzt wurden (Beginn der 1992 vollendeten Rekonstruktion des Deckenstucks in den drei mittleren Erdgeschoß-Sälen, Herstellung einer Architekturachse des Festsaales als Rekonstruktionsprobe) darf die sich bietende Chance der Vollendung des Wiederaufbaus im ursprünglichen Sinne nicht ungenutzt bleiben. Die Rekonstruktion des Fest-saalbereiches unter Einbeziehung der noch vorhandenen originalen Reste wäre technisch in jedem Falle möglich und der wahrhaft europäischen Bedeutung des Bauwerke zweifellos angemessen. Sie sollte daher unbedingt erfolgen, und zwar mit dem Ziel einer festlich-repräsentativen Mehrzweck-Nutzung! |